Dienstag, 7. Dezember 2010

Typo3 vs. Wordpress – das Gerangel der Riesen (Teil 4)

CMS oder Blog – das hilft Ihnen am besten!

Nach dem wir in den letzten beiden Beiträgen unserer kleinen Serie das Content-Management-System Typo3 und die Blog-Software WordPress vorgestellt haben, wollen wir im heutigen, letzten Teil beide Systeme gegenüberstellen. Im Vergleich der Vor- und Nachteile in bestimmten Projekten soll somit für den noch nicht affinen Leser ein Leitfaden entstehen, der die Auswahl der einen oder anderen Software erleichtert.

In der nachfolgenden Tabelle haben wir die wichtigen Merkmale beider Systeme gegenübergestellt. Dabei seien aber nur die Funktionen enthalten, die in der jeweiligen Grundinstallation enthalten sind, da in beiden Fällen über entsprechende Extensions und Plugins nachgeholfen werden kann:


FunktionTypo3WordPress
Rollen-/Rechte-Systemvorhandenvorhanden
Verwaltung von Inhaltauf Basis von Seiten (mit geringer Änderungshäufigkeit)auf Basis von Beiträgen der Autoren; statische Seiten sind rudimentär auch möglich
interne Verknüpfung von Inhaltenein- und zweidimensional: die Seiten hängen in einer Baumstruktur und können Links zu einander enthaltenmultidimensional: durch sinnvolle. mehrfache Verwendung von Kategorien und Schlagworten sowie Links zwischen den Beiträgen
Template-Systemvorhandenvorhanden
Mehrsprachigkeitwird nativ unterstütztnicht vorhanden
Suche auf der Webseitevorhandenvorhanden
automatische Sitemapvorhandennicht vorhanden
automatische RSS-Feedsnicht vorhandenvorhanden; sowohl für Beiträge als auch Kommentare
Interaktion mit dem Besuchernur über entsprechende (Kontakt-) Formulareüber die standardmäßige Kommentarfunktion ausdrücklich erwünscht
Verwaltung mehrerer Domainsvorhandenvorhanden
Erweiterbarkeiteigene Extensions möglicheigene Plugins möglich

Auf den Anspruch der Serverkapazitäten und die zugrundeliegenden Software wollen wir hier nicht weiter eingehen, da diese bei beiden Systemen nach zu gleich sind (PHP und MySQL).


FAZIT: Generell eigenen sich beide Systeme sehr gut, um im Internet aktiv zu werden. Aufgrund der gegensätzlichen Grundhaltung, was der Content im System ist, haben sie unterschiedliche Funktionen, die die Arbeit der Autoren sehr gut unterstützen. Vielleicht kann man hier folgende Faustregeln ansetzen:

Soll es um die reine Publikation von (mehrsprachigem) Inhalte gehen, bei der das Feedback das Lesers eher im Hintergrund steht, ist Typo3 sicherlich eine gute Wahl! Steht allerdings der intensive Dialog zwischen Autor und Besucher im Fokus und sollen mehrdimensionale Verknüpfungen aufgebaut werden, sollte WordPress zu erst in Betracht gezogen werden!


Wenn Sie sich bei der Planung Ihres nächsten Webprojektes nicht sicher sind, welches Werkzeug Ihre Anforderungen am besten erfüllt, freuen wir uns auf Ihre Anfrage und laden Sie gern zu einem Informationsaustausch in unsere Büros auf dem Mediengelände in Potsdam-Babelsberg ein!


Bis dahin wünschen wir Ihnen viel Erfolg und fühlen Sie das Internet!
Ihre VCAT Consulting GmbH aus Potsdam

Mittwoch, 24. November 2010

Typo3 vs. Wordpress – das Gerangel der Riesen (Teil 3)

Was kann Wordpress, was Typo3 nicht kann?

Im Jahre 2004 wurde die erste stabile Version der Blogsoftware WordPress veröffentlicht, welche seit jeher als freie Software unter der GNU General Public Licence (GPL) zur Verfügung steht. Bis zum heutigen Tage ist die Software zur Version 3.0 herangereift (im Dezember wird mit der Veröffentlichung der Version 3.1 gerechnet) und ist die meist verbreitete Blogsoftware. Allein die Version 3.0 wurde bereits über 23,5 Millionen mal heruntergeladen!

Dienstag, 16. November 2010

Typo3 vs. Wordpress – das Gerangel der Riesen (Teil 2)

Was kann Typo3, was Wordpress nicht kann?

Die erste Version des wohl am weitest verbreiteten Content-Management-Systems Typo3 erschien im Jahre 2002 und war von Anfang als frei zugängliche Software unter GNU General Public Licence 2 (später 3) verfügbar. Über die Jahre wurden in immer wieder neuen Versionen weitere Features integriert – teilweise durch die dauerhafte Aufnahme von externen Extensions (so heißen Erweiterungen im Typo3-Jargon) in den Kern der Software.

Montag, 8. November 2010

Typo3 vs. Wordpress – das Gerangel der Riesen (Teil 1)

CMS oder Blog – was hilft Ihnen am besten?

Wenn wir mit unseren Kunden über neue geplante Webseiten sprechen, äußern diese oft den Wunsch, den Inhalt ihrer Webseite selbst pflegen zu können. Meist fallen gleich im nächsten Satz die beiden Namen Typo3 und WordPress. Kein Wunder, sind doch beide Systeme die meist verbreiteten ihrer jeweiligen Art. Und wahrscheinlich gerade deshalb folgt dann oft im selben Atemzug die Frage, welches der beiden System wohl das besser geeignete sei, die zukünftige Grundlage für die neue Webseite zu sein.

Sonntag, 15. August 2010

Das Web wird Multimedial

Neue Browser lassen das Surf - Vergnügen steigen

Vor einiger Zeit berichteten wir in dem Artikel "Das Web wird rund!" über neue Techniken und Möglichkeiten im Rahmen von Webentwicklung, aber auch über die unterschiedlichsten Problem mit der Vielzahl der unterschiedlichen Browser.

Nun wird im Web eifrig über die Browser der nächsten Generation diskutiert. Das erstaunliche, diesmal scheint der Internet Explorer von Microsoft der Treiber dieser Entwicklungswelle zu sein. Andere Browser wie der Firefox von Mozilla, Google Chrome oder der Opera werden mit Updates reagieren.

Sonntag, 8. August 2010

Social Media in der Unternehmenskommunikation - Teil 2

Was bringen Facebook, Twitter und Co. Ihrem Unternehmen wirklich?

In der letzten Woche haben wir uns mit Social Media im Allgemeinen und dem Netzwerk XING befasst. In dieser Woche wenden wir unsere Aufmerksamkeit auf Twitter und Facebook.

Montag, 2. August 2010

Social Media in der Unternehmenskommunikation

Was bringen Facebook, Twitter und Co. Ihrem Unternehmen wirklich?

Jede Epoche hat ihre Schlagworte. Waren es vor einigen Monaten Begriffe wie Web 2.0, Tagging und User-Generated-Content, so sind es heute sicherlich die bekannten Internetplattformen von Twitter, Xing, Facebook und Foursquare, die zwar in aller Munde sind, bei vielen aber ein Fragezeichen auf die Stirn zeichnen. Im Folgenden möchte die VCAT Consulting GmbH versuchen Ihnen ein wenig Übersicht in das weite Feld der Social Media zu bringen und den einen oder anderen Ansatz zum sinnvollen Einsatz dieser neuen Art der Kommunikation in Ihrem Unternehmen zu geben.

Dazu sollte im ersten Schritt geklärt werden, was sich eigentlich hinter dem Begriff „Social Media“ verbirgt. Im gängigen Sprachgebrauch wird er oft als „Soziale Netzwerke“ übersetzt, was der Sache schon recht nah kommt. In diesem Zusammenhang ist allerdings das Wort gesellig oder gesellschaftlich besser geeignet – es geht also um Gesellschaftliche Medien! Und damit ist eigentlich auch schon alles gesagt. Social Media ist die Gesamtheit aller – nicht nur internetbasierten – Medien, die einen gesellschaftlichen Austausch von Informationen ermöglichen.

Sonntag, 25. Juli 2010

Reale Orte virtuell intelligent dargestellt

Der aktuelle Trend im Internet: Geotagging

Die Verbindung von ortsbezogener Informationen mit internetbasierten Diensten gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Mit Sicherheit spielt hier auch eine große Rolle, dass es eine kostenlose Schnittstelle (API) von Google Maps gibt. Mit dieser lassen sich relativ unaufwendig Informationen auf der virtuellen Landkarte abbilden und sind natürlich auch auffindbar bzw. auswertbar.
Dabei werden klassischerweise die Postanschrift an die Schnittstelle übergeben, die diese dann auf der Karte darstellt.

Montag, 19. Juli 2010

Open Source hält Einzug in Brandenburger Behörden-Teil 2

In der letzten Woche haben wir über die Einführung von Open Source auch in Behörden berichtet. Es werden Vorteile von bereits entwickelten Lösungen genutzt.
Dabei haben die Behörden auch die Erweiterbarkeit zu schätzen gelernt. Sie setzten auf Standard uns lassen sie auf die Vielzahl an Anwendungsfällen anpassen.

Sonntag, 11. Juli 2010

Open Source hält Einzug in Brandenburger Behörden

Wie das Content Management System Typo3 für Transparenz in der Brandenburger Arbeits- und Sozialpolitik sorgt

Das der Mittelstand zunehmend auch im Open Source Bereich Lösungen für alltägliche Probleme sucht, ist hinlänglich bekannt.
Seit geraumer Zeit ist dieser Trend aber auch in Behörden und Ministerien zu erkennen. Wo anfänglich die ständig unter Finanznot leidende Bildungsbranche nach kostenneutralen Lösungen für das virtuelle Lernen suchte, setzten auch weitere Ministerien auf z. T. ausgereifte Open Source Lösungen.